Zur Geschichte des Hirtebue

Zu früherer Zeit, waren die Familien, vor allem in unserer Schwarzwaldgegend sehr arm. Die Kinder mußten, sobald sie das Volksschulalter erreichten, bei den Bauern ihr Essen selbst verdienen. Die häufigste Arbeit, die verrichtet werden mußte, war das Hüten von Vieh, Kühen, Schafen und Geißen. Frühmorgens zogen diese Hirtenbuben los, um im saftigen Grün der Wiesen die Herde weiden zu lassen. Ihre Kleidung bestand aus einer dreiviertellangen Hose mit einem Kittel, ein Paar Holzschuhen sowie aus Schafwollresten gestrickten Strümpfen. Als Kopfbedeckung wurde ein Hut oder eine Zipfelmütze getragen. Dies war die Vorlage für die Schaffung des "Hirtebue". Die Bemalung auf der Hose und dem Kittel soll das saftige Grün der Wiesen und Äcker darstellen. Die Strümpfe sind aus Wollresten gestrickt. Die Holzschuhe werden heute noch, wie damals, von Hand gearbeitet. Als Kopfbedeckung haben wir die althergebrachte Zipfelmütze übernommen. Die Glocken sollen das weidende Vieh mit ihren Glocken versinnbildlichen. Als zusätzliches Symbol trägt er noch einen Kuhschwanz an seiner Geisel.

 

 

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Narrenzunft Schönwald e.V. , Zunft der Hirtenbuben